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#WIRSINDBECKER – SIMON SCHAMP

Nach seinem Masterstudium im Fach Werkstoffingenieurwesen an der renommierten RWTH Aachen startete Simon Schamp seine Karriere Anfang 2015 zunächst im Qualitätswesen von Becker Stahl. Seit zwei Jahren ist er als Produktionsleiter für Becker Aluminium tätig. Warum sich sein Karriereweg früh abzeichnete und welche Chancen und Herausforderungen ihm in seiner täglichen Arbeit begegnen, verrät er im Interview.

Woher kommt dein Interesse für technische Herausforderungen?

Simon Schamp: „Mein Vater ist seit eh und je in der Stahlindustrie tätig. Er hat meinen Werdegang  gewissermaßen vorgeprägt, indem er mir aufgezeigt hat, welche Chancen man in technischen Berufen hat. Da hat es natürlich gepasst, dass Mathematik, Physik, und Chemie immer meine Steckenpferde waren.

Dazu kam, dass schon während meines Abiturs der Fachkräftemangel ein immer größeres Thema in der Wirtschaft wurde. Man konnte also erahnen, dass die Karrierechancen in diesen Berufsfeldern langfristig gut aussehen würden. So habe ich mich dann auch für das Ingenieurstudium entschieden.“

Wieso hast du dich nach deinem Studium für Becker entschieden?

„Bei Becker hat mich die erfolgreiche Entwicklung von einem eher kleinen Unternehmen zu einem Marktführer beeindruckt. Das in Verbindung mit der Perspektive einen eigenen Aluminium-Bereich aufzubauen, hat mich sehr gereizt und war ausschlaggebend dafür, dass ich mich damals für Becker entschieden habe. Mit ein wenig Abstand kann ich festhalten, dass die Perspektiven, die man mir damals aufgezeigt hatte, auch eins zu eins so umgesetzt werden konnten.“

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

„Mein typischer Arbeitstag startet meistens mit einer Begrüßungsrunde des Personals. Danach gibt es oft Update-Runden als Regeltermine, um gezielt Teammitglieder über die aktuelle Situation bei uns in der Produktion zu informieren.

Im Anschluss mache ich mich an tagesaktuelle Aufgaben, die erledigt werden müssen. Am Nachmittag stehen dann meist vor allem organisatorische Themen im Vordergrund: Was steht morgen an? Was muss dafür noch vorbereitet werden?

Dazu kommt der tägliche Austausch mit dem Vertrieb, der insgesamt bestimmt 20 % meines Arbeitstages ausmacht und für Abwechslung sorgt. Ansonsten gehört es vor allem zu meinen Hauptaufgaben, bei Problemen da zu sein, diese anzugehen und Projekte voranzutreiben.“

Was reizt dich an deinem Job und auf welche Herausforderungen stößt du dabei?

„Mir gefällt es vor allem, gemeinsam mit dem Kunden zu arbeiten, um ein Projekt erfolgreich abzuwickeln. Das ist auch das, was mich von Anfang an am meisten am Unternehmen Becker gereizt hat. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir auch in der Produktion den ständigen Kontakt zum Kunden brauchen, um noch besser zu verstehen, was der Kunde von uns benötigt.

Die Transkription von Kundenanforderungen in entsprechende Produktionsprozesse macht mir am meisten Spaß. Meiner Meinung nach zeichnet es Becker aus, dass wir genau diesen Aspekt stets im Fokus haben.

Die größte Herausforderung ist es sicherlich, auch in schwierigen Situationen die Ruhe zu bewahren. Wir bewegen uns in einem Umfeld, in dem unsere Produkte oft just in time ausgeliefert werden. Unser eigener Anspruch ist es natürlich, dieser Verantwortung stets gerecht zu werden. Wenn es dann doch einmal z. B. einen Defekt an einer Anlage geben sollte, muss ich schnell Lösungen finden und koordinieren.“

Du hast damals bei Becker Stahl angefangen und bist nun seit zwei Jahren für Becker Aluminium tätig. Siehst du Unterschiede zwischen unseren beiden Bereichen?

„Ich denke, es gibt allein deshalb schon kleine Unterschiede, weil der Aluminium-Bereich im Vergleich zum Stahl-Bereich momentan noch ein wenig überschaubarer ist. Dementsprechend ist es natürlich auch leichter, zu allen Mitarbeitenden einen sehr guten Draht zu halten und Freundschaften aufzubauen. Die Unternehmenskultur an sich ist aber in beiden Bereichen gleich. Es wird grundsätzlich viel Wert darauf gelegt, dass wir mündige Mitarbeitende haben und einen sehr kollegialen Umgang miteinander pflegen. Wie Benjamin Simon im letzten #WirSindBecker-Artikel schon sagte: Wir sind füreinander da.“

Was zeichnet Becker als Arbeitgeber aus deiner Sicht aus?

„Es gibt ja dieses unschöne Klischee, dass das Personal in größeren Unternehmen nur eine Nummer ist und man meistens nur die Personen kennt, mit denen man auch inhaltlich direkt zu tun hat. In manchen Unternehmen mag dies auch stimmen, hier bei uns ist das aber keinesfalls so. Was Becker von vielen anderen unterscheidet, ist der zwischenmenschliche Umgang und die Kollegialität über Abteilungsgrenzen hinaus. Obwohl wir fast 500 Mitarbeitende haben, kennt man sich und hat in der Regel ein Bild vor Augen, wenn ein Name fällt. Und nicht selten entstehen hier sogar echte Freundschaften, die über das normale Arbeitsverhältnis hinausgehen. Ich habe z. B. immer noch regelmäßigen Kontakt zu ehemaligen Kollegen, die jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr hier sind. Das ist ein schöner Beweis dafür, dass es zu 100 % ernst gemeint ist, wenn wir von der Becker-Familie sprechen.“